{"id":166,"date":"2012-02-12T12:19:30","date_gmt":"2012-02-12T11:19:30","guid":{"rendered":"http:\/\/wohnprojektbadbramstedt.wordpress.com\/?page_id=166"},"modified":"2018-01-03T18:22:59","modified_gmt":"2018-01-03T16:22:59","slug":"finanzierung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wohnprojektbadbramstedt.de\/?page_id=166","title":{"rendered":"Finanzierung"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #993300;\"><strong>Genossenschaft<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Das Projekt soll jedem &#8211; nicht nur verm\u00f6genden Menschen\u00a0 &#8211; eine Beteiligung erm\u00f6glichen. Von daher haben wir ein genossenschaftliches Modell angestrebt und\u00a0 das in unseren <a title=\"Unsere Ziele\" href=\"https:\/\/wohnprojektbadbramstedt.de\/?page_id=10\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zielen<\/a> und <a href=\"https:\/\/wohnprojektbadbramstedt.de\/?page_id=983\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Grundsatzpapieren <\/a>verankert. Dies ist allerdings auch nicht zum Nulltarif zu haben, da die Genossenschaft wie jeder normale Bauherr den Eigenanteil bei der Finanzierung aufbringen muss.\u00a0 So zahlt jeder Mieter einen Genossenschaftsbeitrag in H\u00f6he von 15% der Investitionskosten seiner Wohnung, der unverzinst als Einlage so lange bleibt, bis jemand die Genossenschaft verlassen will. Durch das Einbringen eines Mitgliederdarlehens kann man zus\u00e4tzlich seine Miete langfristig reduzieren und der Genossenschaft zu einer g\u00fcnstigeren Finanzierung verhelfen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #993300;\"><strong>F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Falls die Aufbringung des einmaligen Genossenschaftsbeitrags Probleme macht: daf\u00fcr gibt es spezielle Kredite der KfW. Eine weitere &#8211; individuelle &#8211; M\u00f6glichkeit f\u00fcr Menschen mit niedrigem Einkommen ist die Beantragung von Wohngeld. Aus verschiedenen Gr\u00fcnden haben wir diese F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten nicht in Anspruch genommen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #993300;\"><strong>Mieten oder kaufen?<\/strong><\/span><\/p>\n<p>\u00dcblicherweise wird die Wohnung von der Genossenschaft gemietet. Daneben gibt es auch Menschen, die gern die &#8222;eigene&#8220;Wohnung kaufen wollen. Dies wird in Form einer &#8222;Wohnungseigent\u00fcmergemeinschaft&#8220; erfolgen, die in das Projekt integriert ist.<\/p>\n<p>Als Alternative f\u00fcr diejenigen, die Eigentum erwerben wollen, wird h\u00e4ufig das Modell eines &#8222;grundbuchlich gesicherten unbefristeten Dauerwohnrechts&#8220; genannt.\u00a0 Hierbei werden die Bewohner Mitglieder der Genossenschaft, finanzieren\u00a0aber ihre Wohnung vollst\u00e4ndig\u00a0 selbst. Bau und Verwaltung der Wohnung erfolgt durch die Genossenschaft. Das h\u00e4tten wir gerne auch angeboten, aber es verlangt, dass die Bank mitspielt, was nach den Erfahrungen anderer Projekte meist nicht der Fall ist. Zum Thema Dauerwohnrecht gibt es gute Darstellungen des <a href=\"http:\/\/www.bbsr.bund.de\/BBSR\/DE\/Veroeffentlichungen\/BBSROnline\/2002_2006\/DL_Dauerwohnrecht.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bundesamtes f\u00fcr Bauwesen und Raumordnung<\/a> sowie der <a href=\"http:\/\/www.iwu.de\/fileadmin\/user_upload\/dateien\/wohnen\/ExWoSt_WohnSinn_2006_DWR.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Genossenschaft WohnSinn<\/a>. Wir haben von diesem Modell Abstand genommen.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #993300;\">Kosten<\/span><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Wir werden h\u00e4ufig gefragt, wie teuer denn\u00a0 nun eine Wohnung ist?<\/p>\n<p>Die Kosten f\u00fcr eine Wohnung h\u00e4ngen vor verschiedenen Faktoren ab, da diese von den Auflagen im Bebauungsplan, den konkreten W\u00fcnschen der zuk\u00fcnftigen Bewohner, den energetischen Standards, der Bauausf\u00fchrung, den Zinsen und den Handwerkerpreisen usw. beeinflu\u00dft wird.<\/p>\n<p>Wir gingen 2013 von \u00a0einer Kostenobergrenze von 2.200\u20ac pro Quadratmeter Wohnfl\u00e4che aus, wie es vergleichbare Projekte in Schleswig-Holstein damals auch geschafft hatten. Im Lauf des Projekt mussten wir aber feststellen, dass sich die Baukosten, auch im l\u00e4ndlichen Bereich, j\u00e4hrlich um 5% und mehr erh\u00f6hten.So sind wir letzlich bei einem Investitionsbedarf pro Quadratmeter Wohnfl\u00e4che von gut 2.500\u20ac angekommen.<\/p>\n<p>Das ist viel Geld, aber wir wollten auch keine gravierenden Abstriche an der Qualit\u00e4t machen. Trost hierbei ist, dass sich die mit Einzug festgelegten Mietkosten in den n\u00e4chsten 15 Jahren nicht erh\u00f6hen werden &#8211; dies gilt nat\u00fcrlich nicht f\u00fcr die Mietnebenkosten, auf der m\u00f6gliche Steigerung wir keinen Einfluss haben.<\/p>\n<p><span style=\"color: #993300;\"><strong>Beratung durch Fachleute<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Derartige Modelle sind bereits realisiert, verlangen aber eine fundierte fachliche Beratung. Deshalb beriet und unterst\u00fctzte uns in der Projektentwicklung <a title=\"Stattbau Hamburg\" href=\"http:\/\/www.stattbau-hamburg.de\/index.php\/stattbau-ueber-uns.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stattbau Hamburg GmbH<\/a>, die vielf\u00e4ltige Erfahrungen in der Planung und Umsetzung von Gruppenwohnprojekten hat; in der Finanzierungsberatung war die <a href=\"https:\/\/www.conplan-gmbh.de\">ConPlan GmbH<\/a> mit an Bord, bei Genossenschaftsfragen der genossenschaftliche Dachverband <a title=\"Genossenschaftsgr\u00fcndung\" href=\"https:\/\/wohnprojektbadbramstedt.de\/?p=2873\">ZdK<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">(Juli 2016, aktualisiert Januar 2018)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Genossenschaft Das Projekt soll jedem &#8211; nicht nur verm\u00f6genden Menschen\u00a0 &#8211; eine Beteiligung erm\u00f6glichen. Von daher haben wir ein genossenschaftliches Modell angestrebt und\u00a0 das in unseren Zielen und Grundsatzpapieren verankert. 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