Drittes Plenumstreffen: Diskussion der Architektur

Zu unserm dritten Plenumstreffen am Sonntag den 6.11.13 hatten wir unseren Architekten Matthias Mumm vom Planungsring Mumm + Partner eingeladen, um gemeinsam über die mögliche Gestaltung der Gebäude und die Einbettung in das Gelände zu sprechen.

Dirk Möhle, einer der beiden Geschäftsführer des Wohnprojekts, erläutert unsere Ideen zum baulichen Konzept als Grundlage für den Architektenentwurf.

Dirk Möhle, einer der beiden Geschäftsführer unserer Planungsgemeinschaft, erläutert unsere Ideen zum baulichen Konzept als Grundlage für den Architektenentwurf.

Zu Beginn berichtete Dirk Möhle, wie das bauliche Konzept unsere Idee des nachbarschaftlichen Wohnen unterstützen soll. Hier hatten wir in unseren Zielen formuliert, dass „wir uns eine lebendige Vielfalt wünschen, die sowohl Raum für Gemeinschaft, als auch genug Raum für Rückzug beinhaltet. Durch die Bauweise und die gemeinschaftliche Gestaltung ergeben sich selbstverständliche nachbarschaftliche Kontakte. Zu jedem abgeschlossenen Wohnbereich gehören ein Balkon oder eine Terrasse. Der Außenbereich kann gemeinschaftlich gestaltet und genutzt werden.“ Diese Überlegungen hatten wir zu einem baulichen Konzept ausformuliert, dass Grundlage für die Planung des Architekten war.

Architekt Matthias Mumm vom Planungsring Mumm + Partner erläutert den Architekturentwurf für unser Wohnprojekt "Haus an den Auen"

Architekt Matthias Mumm vom Planungsring Mumm + Partner stellt den Architekturentwurf für unser Wohnprojekt „Haus an den Auen“ vor.

Die Lagepläne, Ansichten und den Erläuterungsbericht des Architekturbüros haben wir auf der Seite Architektur dokumentiert.

Joachim Josenhans erläutert den Entwurf des Bebauungsplans, in den die Lage der Gebäude sowie die Größe und Höhe  festgelegt wird.

Joachim Josenhans, der weitere Geschäftsführer unserer Planungsgemeinschaft, erläutert den Entwurf des Bebauungsplans, in dem die Lage der Gebäude sowie die Größe und Höhe festgelegt wird.

Der Architektenentwurf wird  allerdings noch weiter entwickelt, da mit den Bauämtern und dem Planungsausschuss noch die genaue Ausführung abgestimmt werden muss. Grundlage dafür ist ein Bebauungsplan, der zur Zeit gemeinsam mit Stadt entwickelt wird. Nachdem nun die Ergebnisse der Vermessung des Geländes mit den Höhendifferenzen sowie des Standorts und der Höhe der Bäume vorliegen, kann die detailliertere Planung beginnen.

Im letzten Teil unseres Treffens haben wir festgelegt, was wir noch bis zum Jahresende  besprechen und unternehmen wollen: Am 3. November sind wir in Kiel Heikendorf eingeladen, das Wohnprojekt Torfwiesenau „live“ zu erleben; Interessierte können sich gern noch bei uns anmelden. Im 1. Dezember werden wir darüber informieren, wie man Mitglied der Planungsgemeinschaft werden kann. Die Mitgliedschaft bringt mehr Mitsprache- und Mitgestaltungsmöglichkeiten und mehr Verbindlichkeit.

Insgesamt ein positives Treffen, bei dem zu spüren war, dass sicheine Gemeinsamkeit  zu entwickeln beginnt und alle Lust bekommen auf die nächsten Schritte. Nach wie vor ist die Gruppe aber noch offen für weitere Interessierte. Jede/r ist herzlich willkommen.

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Besuch im Betreuungsverein

Der Betreuungsverein tagt in den Räumen des Trios in Bad Bramstedt

Der Betreuungsverein tagt in den Räumen des Trios in Bad Bramstedt

Eines der Ziele unseres Wohnprojekts ist die „Inklusion„, d.h. das Zusammenleben mit Menschen mit körperlicher Behinderung und anderen Beeinträchtigungen, die den Wunsch haben, eigenständig zu leben und auch mit entsprechenden Hilfen dazu in der Lage sind. Dies war der Grund, dass uns der Betreuungsverein Kreis Segeberg e.V. im September zu seinem Treffen in das „TRIO“  am Kirchenbleeck eingeladen hatte.

Im Betreuungsverein treffen sich ehrenamtliche Betreuer, die kranke oder behinderte Menschen unterstützen, z.B. bei der  Finanzierung, der  Beauftragung eines Pflegedienstes, der Beantragung von Hilfen und der Verwaltung des Vermögens. So verhilft die eingesetzte Zeit dem Betreuten zu einem selbstbestimmten Leben.

Die anwesenden Betreuer waren sehr interessiert an unserem nachbarschaftlichen Konzept, das eine gute Chance zur Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen darstellt. Dazu trägt bei, dass alle Wohnungen  barrierefrei ausgestattet werden können und mit einem Aufzug erreichbar  sind und  dass ein genossenschaftliches Projekt auch für Menschen finanzierbar ist, die sich kein Eigentum leisten können oder wollen.

Aber nicht nur für die Betreuten scheint das Konzept interessant, sondern auch für die Gruppe selbst; einer aus dem Kreis berichtete, dass er selbst an dem Aufbau eines nachbarschaftlichen Wohnprojekts an einem anderen Ort beteiligt ist.

Wir werden im Kontakt blieben.

 

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Zweites Plenumstreffen: Diskussion der Ziele

Mit dem ersten Treffen der am Wohnprojekt Interessierten hatten wir am 18.8.13 die gemeinsame Arbeit im „Plenum“ aufgenommen und treffen uns derzeit einmal monatlich. Bei unserm zweiten Treffen am 1.9.13 standen die Ziele des Wohnprojekts im Vordergrund.

Diskussion über die Ziele in einer der drei Kleingruppen

Diskussion über die Ziele in einer der drei Kleingruppen

In drei Kleingruppen überlegten wir gemeinsam, welche Ziele jeden einzelnen besonders ansprechen und mit welchen man sich eher schwer tut. Die Ergebnisse tauschten wir dann gemeinsam im Plenum aus. Besonders wichtig war den meisten die Organisation einer „guten Nachbarschaft“ mit lebendiger Vielfalt, aber auch mit genug Raum zum Rückzug; man sollte sich und die anderen nicht mit zu hohen Ansprüchen überfordern und die Freiwilligkeit müsse immer gewährleistet sein. Im Zusammenhang mit der Nachbarschaft standen die Gemeinschaftseinrichtungen. Vieles wäre sehr verlockend – aber es muss von der Gemeinschaft über die Miete hinaus regelmäßig bezahlt werden können. Auf alle Fälle wird ein großer Gemeinschaftsraum gewünscht, mit einer Küche und Mobiliar für gemeinsame Treffen, für kleinere Veranstaltungen und eventuell einen sporadischen Cafè-Betrieb. Wichtig war weiterhin, dass die Gruppe zukünftige Bewohner – auch langfristig – bei einem Neueinzug mit auswählen kann, um den Charakter des Wohnprojekts zu erhalten. Alle wünschen sich eine gute Altersmischung und wir werden gezielt bei jüngeren Familien werben. Die formulierten Ziele wurden als eine gute Grundlage für die gemeinsame Weiterarbeit gesehen.

Im HIntergrund die gesammelten Fragen

Im Hintergrund die auf Kärtchen gesammelten Fragen

Die in der Diskussion aufgetretenen Fragen wurden noch einmal auf Kärtchen gesammelt und – soweit es um finanzielle, gesellschaftsrechtliche oder planerische Dinge ging – von Joachim („Jochen“) Josenhans beantwortet. Er unterstrich noch einmal, dass in einer Genossenschaft die Bewohner sowohl Eigentümer, wie auch Mieter sind und selbst entscheiden, wie das Projekt aussehen soll, z.B. wie der Schnitt der Wohnungen sein wird, ob man Carports bauen will, ob Haustiere und Hunde zugelassen werden, wie groß die selbst zu bewirtschafteten Gartenteile sein sollen. „Alles ist machbar, was gesetzlich zulässig ist, was wir finanzieren können und wollen und wofür sich in der Gruppe eine Mehrheit findet“. Dies ist verlockend, bedingt aber viele Diskussionen, Zeit und Kompromissbereitschaft.

Zum Zeitplan berichtete Joachim Josenhans, dass mit der Entscheidung des Planungsausschusses am 26.8.13, ein vorgezogenes Beteiligungsverfahren durchzuführen, die Planung in die nächste Phase gegangen ist. Damit wäre eine Fertigstellung – soweit nicht zu große neue Schwierigkeiten auftauchen – in der zweite Jahreshälfte 2015 möglich.

Nach einem weiteren Treffen im Oktober werden wir uns im November gemeinsam das Wohnprojekt Torfwiesenau ansehen, welches alle Planungsetappen erfolgreich durchgestanden hat und in dem seit zwei Jahren nun gemeinschaftlich gewohnt wird.

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Klares Votum des Planungsausschusses für unser Wohnprojekt

Neben vielen anderen Fragen beschäftigte sich die erste Planungsausschusssitzung nach der Kommunalwahl am 26.8.2013 auch mit dem Vorentwurf des Bebauungsplans 53 „Haus an den Auen“. Der Ausschuss beauftragte mit dem Votum aller Parteien das Bauamt mit der Einleitung de nächsten Planungsschritte.

DSC_0017Joachim Josenhans (links im Bild, daneben Bürgermeister Kütbach, der stellvertretende Ausschussvorsitzende Weiß und Bauamtsleiter Reinbacher) stellte für unsere Initiative  die Ziele und das Konzept des Wohnprojekts vor. Er berichtete, dass  nachbarschaftliche generationsübergreifende Wohnprojekte zwar für Bad Bramstedt etwas Neues seien, aber sich in den größeren Städten zu einem starken Trend entwickelt hätten und auch in Schleswig-Hostein bereits rd. 25 Projekte fertiggestellt und 10 im Entstehen seien. Das besondere an den Wohnprojekten sei, dass es von den zukünftigen Bewohnern gemeinsam entwickelt und getragen wird und damit für alle Verfahrensbeteiligten ein gewisses Maß an Offenheit verlangt.

DSC_0026Nach der Vorstellung des baulichen Konzepts durch Matthias Mumm vom Planungsring Mumm + Partner legte der Städteplaner Matthias Baum (Bild links) einen Vorentwurf des neuen Bebauungsplans vor und erläuterte gemeinsam mit Herrn Reinbacher die weiteren Verfahrensschritte.

In der Aussprache forderte die SPD-Fraktion  Nachbesserungen beim Natur- und Gewässerschutz. Allerdings liegt allen Fraktionen seit längerem ein umfangreiches, mit der Naturschutzbehörde Segeberg fachlich abgestimmtes Landschaftsgutachten vor, an das sich Architekt und Städteplaner bei den vorgelegten Plänen gehalten und entsprechend den Natur- und Gewässerschutz berücksichtigt haben.
Ob die SPD dieses Gutachten nicht gelesen hat?

Das Protokoll der Diskussion im Planungsausschuss ist nun im Internet unter Punkt 7 nachzulesen.

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Wohnprojekt am 26.8.13 erneut im Planungsausschuss

Einladung Planungsausschuss 26.8.13

Unser Wohnprojekt als Tagesodnungspunkt 6 des Planungsausschusses

Nachdem unsere Architekten einen Entwurf für die Gebäude gezeichnet und wir ihn gemeinsam diskutiert haben, muss dieser nun in eine Bauleitplanung umgesetzt werden.

Hierzu hat der Städteplaner einen Vorentwurf des Bebauungsplans 53  erarbeitet, der dem städtischen Planungsausschuss am 26.8. vorgestellt wird. Teil des Vorentwurf ist auch eine erneute Stellungnahme des Grünplaners. Anzusehen sind die Unterlagen auf der Internetseite der Stadt Bad Bramstedt (Planungsausschuss TO Anlagen S. 8-21). Unsere Initiative wird in diesem Rahmen die Gelegenheit haben, die Philosophie und den Planungsstand des Projekts vorzustellen.

Die Sitzung findet im Schloss statt und ist öffentlich, jede/r Interessierte ist herzlich willkommen.

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Erstes Plenumstreffen des Wohnprojekts

Am 18.8. trafen sich erstmalig diejenigen, die konkret an einer Mitarbeit bei der Realisierung unseres Wohnprojekts interessiert sind. Insgesamt 30 Menschen informierten sich und diskutierten am Sonntag in den Räumen des Klinikums.

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Präsentation der Tagesordnung durch Barbara Schlaghecke, eine der Initiatorinnen

In einer ersten Vorstellungsrunde stellten sich alle mit ihren Erwartungen vor. Eine große Rolle spielte eine gute Nachbarschaft, das Einstehen füreinander, das Zusammenleben von Jung und Alt sowie gemeinsame Interessen. Hier zeigten sich bereits viele Anknüpfungspunkte wie z.B. Kochen und Backen, Gärtnern, gemeinsame Veranstaltungen organisieren, Musik machen, sich kreativ und handwerklich betätigen, gemeinsam Sport und Entspannung machen. Interesse gibt es, in das Wohnprojekt Ateliers und einen Gemeinschaftsraum zu integrieren, der auch als Cafe genutzt werden kann.

Im Anschluss wurden Fragen gesammelt, die die Teilnehmer zum Projekt haben. Die meisten Fragen gab es zu den Kosten einer Wohneinheit, der Höhe des Genossenschaftsbeitrags und zur zukünftigen Miete. Weitere Fragen betrafen die Vor- und Nachteile einer Eigentumswohnung zu einer Mietwohnung, den Zeitplan bis zur Fertigstellung der Gebäude und zum Einzug, sowie die Modalitäten der Mitarbeit und des Eintritts in die Planungsgemeinschaft. Nach der ausführlichen Beantwortung dieser Fragen wurde über die nächsten Schritte berichtet.

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Rundgespräch zum Kennenlernen

Es sind regelmäßige Treffen jeweils am 1. Sonntag im Monat geplant; ab der nächsten Sitzung wird es die Möglichkeit geben, in Arbeitsgruppen das Projekt mit zu gestalten. Im November ist ein Besuch bei einem realisierten Wohnprojekt geplant.

Zum Abschluss wurde die Auswertung eines Fragebogens vorgestellt, den die am Wohnprojekt Interessierten ausgefüllt hatten. Insgesamt 20 Partien mit 30 Menschen haben zum derzeitigen Zeitpunkt ihr Interesse erklärt und Auskunft über Wohnwünsche, Motivation und eigene Interessen gegeben.

Alle im Plenum vorgestellten Berechnungen und Auswertungen des Treffens stehen den Mitgliedern des Plenums in einem geschlossenen Bereich im Internet zur Verfügung.

 

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Die praktische Zusammenarbeit beginnt

Nach einer Informationsveranstaltung im Mai soll nun im August die praktische Arbeit beginnen

Nach einer Informationsveranstaltung im Mai soll nun im August die praktische Arbeit beginnen

Nach der großen Resonanz auf unsere erste Veranstaltung am 26.5.13, auf der wir ca. 60 Interessierten unsere Projektideen vorstellen konnten, beginnen wir nun nach der Sommerpause mit der praktischen Arbeit.

Für Sonntag, den 18.8. haben wir alle Menschen, die uns konkret ihr Interesse an der Mitarbeit im Wohnprojekt „Haus an den Auen“ mitgeteilt haben, zu einer gemeinsamen Diskussion eingeladen. Wir wollen  die jeweiligen Erwartungen an das Projekt austauschen,  über das Bauleitplanverfahren, die derzeitigen Kostenkalkulationen und den Zeitplan informieren, sowie die Möglichkeiten der Beteiligung und der  Mitarbeit und die Ausgestaltung der weiteren Treffen erörtern.

Falls Sie sich für eine Teilnahme interessieren, aber noch nicht auf unserer Liste sind, bitte Anmeldung über ein kurzes Mail.

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Gründung der Planungsgemeinschaft ‚anders wohnen gemeinsam leben‘ GbR

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Der Weg durch den Park zum Grundstück unsers Wohnprojekts

Um unserem Wohnprojekt in der Planungsphase die notwendige gesellschaftsrechtliche Form zu geben, hat unsere Initiativgruppe am 11.8.2013 die Planungsgemeinschaft ‚anders wohnen gemeinsam leben‘ GbR gegründet.

Grundlage ist ein umfangreicher Gesellschaftsvertrag, der mit folgender Vorbemerkung beginnt:

„In den Jahren 2000 bis 2009 traf sich in Bad Bramstedt  regelmäßig eine größere Gruppe von Menschen, um über nachbarschaftliche Wohnformen zu diskutieren und diese im Jahr 2015 zu realisieren. In dieser Zeit konkretisierten sich die Vorstellungen über das Zusammenleben, wie sie in den Anlagen 1-4  zusammengefasst sind.

Eine kleinere Initiativgruppe hat sich Anfang 2010 in der Vorlaufgruppe ‚anders wohnen – gemeinsam leben‘ GbR auf Grundlage eines ersten Gesellschaftsvertrags vom 25.11.2012 zusammengeschlossen.

Die Initiativgruppe hat ein Wohnprojekt geplant, ein Konzept zum gemeinsamen Wohnen entwickelt, mit dem Eigentümer des Grundstücks  Haus an den Auen einen Vorvertrag abgeschlossen und gemeinsam mit dem Eigentümer einen Antrag auf einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan für das Grundstück Haus an den Auen, Birkenweg Ecke Oskar-Alexander-Str. in Bad Bramstedt gestellt. Mit Vorliegen der Baureife wird der Eigentümer das Grundstück an die GbR verkaufen und als Vorhabenträger ausscheiden.

Nun soll die Vorlaufgruppe erweitert werden und die Gesellschaft die anstehenden Planungsaufgaben für das Wohnprojekt wahrnehmen. Mit der Aufgabenerweiterung zu einer Planungsgemeinschaft wird der alte Gesellschaftervertrag vom 25.11.2012 aufgehoben und durch diesen Gesellschaftsvertrag vom 11. August 2013 ersetzt. Alle von der Vorlaufgruppe getroffenen vertraglichen Regelungen und finanziellen Verpflichtungen bleiben bestehen.

In die Gesellschaft sollen weitere Gesellschafter aufgenommen werden, die sich zur Vorbereitung des gemeinschaftlichen Bauvorhabens auf dem Grundstück Haus an den Auen, Birkenweg Ecke Oskar-Alexander-Str. in Bad Bramstedt zusammenfinden.

Die Planungsgemeinschaft wird weiterhin als ‚anders wohnen – gemeinsam leben‘ GbR firmieren.“

Der Gesellschaftsvertrag umfasst die Kapitel: Ziele und Grundsätze, Arbeitsauftrag der Planungsgemeinschaft, Beitritt zur Planungsgemeinschaft, Ausscheiden aus der Planungsgemeinschaft, Gesellschafterversammlung, Arbeitsgruppen, Geschäftsführung, Haftung, Beiträge, Zuteilung von Wohneinheiten und Zukünftige Baugemeinschaft.

Der Vertrag ist für alle, die im Projekt fest mitarbeiten, im Internet im geschlossenen Bereich nachzulesen.

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Gemeinschaft und offene Türen

Junge Familien im nachbarschaftlichen Wohnprojekt

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Ideal für die jüngsten Mitbewohner zum Verstecken und Spielen. Diese Wäldchen gehört zum Grundstück unseres Wohnprojekts „Haus an den Auen“.

Fragt man jüngere Familien mit Kindern, die bereits in einem nachbarschaftlichen Wohnprojekt wohnen, nach den Vorzügen berichten diese häufig, dass man – auch ohne sehr viel Geld für ein Haus oder eine Eigentumswohnung aufbringen zu müssen – mit der Familie seine Wohnung selbst planen und die Nachbarschaft mitgestalten kann. Auch sei, selbst wenn es finanziell möglich wäre, eine lange finanzielle Bindung durch ein eigenes Haus in jüngeren Jahren schwierig, da  berufliche Herausforderungen häufig einen Umzug mit sich brächten. Im genossenschaftlichen Modell behalte man die nötige Flexibilität, bekomme bei einem Auszug sein eingezahltes Geld wieder zurück und bliebe dadurch freier.

Viel wichtiger noch ist den Familien aber die gelebte Nachbarschaft und das Leben mit Jung und Alt. Kinder haben Spielkameraden Tür an Tür, können sich aber auch ihre „Wahlgroßeltern“ suchen. Für die Eltern ist es beruhigend, wenn es bei der Arbeit einmal länger dauert, dass die Kinder immer eine offene Tür finden.

Aber auch die Älteren genießen das Leben mit drei Generationen, wie es früher in jeder Dorfgemeinschaft üblich war. Deshalb ist unser Wohnprojekt bewusst generationsübergreifend geplant und wir wollen gerne mehreren jüngeren Familien die Möglichkeit geben, mitzumachen und unsere Nachbarschaft zu bereichern.

Weitere gute Gründe für junge Familien: das große Grundstück liegt direkt an einem Park, so dass die Kinder viel zu entdecken haben, ohne dass sie durch Autoverkehr gefährdet sind, ausreichend Kindertagestätten vor Ort, sichere Schulwege für Grundschüler, ein Gymnasium und eine Oberstufe an der örtlichen Gemeinschaftsschule (in Planung). Der Weg in das Zentrum führt auf Fuß- und Radwegen entlang der Au, ohne dass man eine Autostraße benutzen muss. Neben Supermärkten gibt es auch zu Fuß und mit dem Fahrrad schnell erreichbare Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe.

Das sind doch gute Gründe, oder?

Gerne Kontakt über eMail

 

 

 

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Großes Presseecho auf unsere Wohnprojektinitiative

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Einer von bisher 16 Artikeln über unsere Wohnprojekt- initiative  für ein neues „Haus an den Auen“

Da für Bad Bramstedt ein generationenübergreifendes, nachbarschaftliches und integratives Wohnprojekt etwas wirklich Neues ist, wurde seit 2011 schon vielfältig über unsere Initative berichtet.

Alle Zeitungsartikel  kann man sich auf der Seite ‚Pressespiegel‚ ansehen.

Die hohe Aufmerksamkeit freut uns natürlich, da wir damit die Möglichkeit haben, vielen Menschen unsere Idee vorzustellen und sie zum Mitmachen zu animieren und zu ermutigen. Dadurch bekommen wir viele Anfragen und stoßen auf ein großes Interesse, an der weiteren Entwicklung des Wohnprojekts.

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Architektenauswahl getroffen

Erste Vorstellung der Ideen des Planungsrings Mumm + Partner

Erste Vorstellung der Ideen des Planungsrings Mumm + Partner

Zur Auswahl eines Architektenbüros hatten wir im Frühjahr einen Ideenwettbewerb ausgeschrieben und dafür aus den Zielen und Konzepten die untenstehenden Planungsvorgaben entwickelt. Es haben sich mehrere Architektenbüros beteiligt und uns ihre Ideen vorgestellt. Nach längerer Diskussion in der Initiativgruppe und Beratung mit Fachleuten haben wir uns nun für den Planungsring Mumm+Partner GbR mit Büros in Bergenhusen und Hamburg entschieden und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit. Durch verschiedene größere Projekte in Bad Bramstedt ist der Planungsring mit den Gegebenheiten und Akteuren in Bad Bramstedt gut vertraut.

Die ersten Entwürfe des Planungsrings für die Anordnung und die Gestaltung der Gebäude  finden sich auf unserer Seite Architektur. Sie sind die Grundlage der weiteren Planung, werden aber in der Diskussion mit den zukünftigen Bewohnern, den Bauämtern, Städte- und Grünplanern und dem städtischen Planungsausschuss sicher  noch einige Veränderungsphasen durchlaufen.

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Städtebaulicher Vertrag unterschrieben

Planungs- und Hauptausschuss tagen im Schloß

Planungs- und Hauptausschuss, die von politischer Seite unser Projekt begleiten, tagen im Schloß

Nachdem der Planungsausschuss im Januar 2013 dem erforderlichen Bauleitplanverfahren für das Grundstück „Haus an den Auen“ zugestimmt hat, musste nun zur Regelung der Details mit der Stadt ein „städtebaulicher Vertrag“  geschlossen werden. In dem Vertrag wird unser „Vorhaben“ also der Bau eines nachbarschaftlichen und generationsübergreifenden Wohnprojekts festgeschrieben und die Übernahme der Planungskosten durch den Vorhabensträger erklärt. Der Abschluss des Vertrags hatte sich zunächst wegen  divergierender Auffassungen der Stadt zu einigen Vorschlägen und dann wegen formal-juristischer Gründe einige Zeit hingezogen, ist aber nun unter „Dach und Fach“.

Auf dieser Grundlage erfolgt nun die gemeinsame Planung, für die ein „Vorhaben- und Erschließungsplan“ aufgestellt werden muss. Hieran sind von der Stadt beauftragte Städte- und Grundplaner sowie unsere Architekten beteiligt. Die bisherigen Vorgespräche lassen erwarten, dass alle Beteiligten „an einem Strang“ ziehen werden, um ein für die Initiative, aber auch für Behörden und Politik akzeptables Ergebnis zu erreichen.

Wir sind gespannt.

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1000 Besucher!

1000. Besucher 26.6.13

Wir begrüssen die 1.000 BesucherIn auf unserer Internet-Seite – das mussten wir im Bild festhalten!

Unsere Internetseite findet eine gute Resonanz. Heute konnten wir die 1000. BesucherIn seit März 2013 begrüßen. In den letzten Monaten haben wir immer wieder über die weitere Entwicklung und Konkretisierung berichtet. Das Interesse an unserem Wohnprojekt und der Art der Darstellung  freut uns sehr – so lohnt sich diese redaktionelle Arbeit.

Neben dem öffentlichen Teil bauen wir derzeit auf unseren Internet-Seiten auch einen internen Teil für diejenigen auf, die ab August in der Planungsgemeinschaft mitarbeiten wollen. Dort finden sich alle wichtigen Protokolle, Dokumente und Verträge, die es den „Neuen“ leicht machen, die bisherige Entwicklung nachzuvollziehen und damit schnell einsteigen zu können.

Nähere Informationen über den Start der Planungsgemeinschaft finden sich in einem der vorigen Beiträge. Wenn Sie gern zu den Treffen eingeladen werden wollen, schicken Sie uns gern ein Mail. Wenn Sie schon konkretere Vorstellungen und Wünsche haben, senden Sie uns einen ausgefüllten Fragebogen zu.

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Weiterer Zeitplan unseres Wohnprojekts

Gespräche am Rande unserer ersten Informationsveranstaltung am 26.5.2013

Gespräche am Rande unserer ersten Informationsveranstaltung am 26.5.2013

Bei unserer ersten Informationsveranstaltung Ende Mai wurden wir häufig gefragt, wie denn unser Zeitplan für die Realisierung des Wohnprojekts ist, wann die Gebäude stehen und man mit dem Einzug rechnen kann.

Ohne einen gültigen Bebauungsplan kann das Grundstück nicht neu bebaut werden. Dazu haben wir gemeinsam mit dem Klinikum Bad Bramstedt, dem das Grundstück derzeit noch gehört, ein Bauleitplanverfahren eingeleitet. Die Fachleute rechnen hierfür rund ein Jahr. Danach folgt die Ausführungsplanung unseres Architektenbüros, welches üblicherweise ca. 6 Monaten benötigt. Danach kann es mit dem Bauen losgehen. Wir rechnen – falls nicht noch größere unvorhergesehene Probleme auftauchen, mit einer Fertigstellung in der zweiten Jahreshälfte 2015.

Das ist einerseits eine lange Zeit, andererseits können wir die Zeit auch gut nutzen, um alle Interessierte in die Planung einzubeziehen und jedem die Möglichkeit zu geben, das Projekt begleitend mit zu gestalten und die zukünftigen Mitbewohner kennenzulernen – denn das ist das Erfolgsrezept eines generationsübergreifenden, nachbarschaftlichen und integrativen Wohnprojekts.

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Was werden die Wohnungen im Wohnprojekt kosten?

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Dr. Tobias Behrens, Stattbau Hamburg, erläutert die Grundzüge der Finanzierung eines Wohnprojektes

Wie teuer wird die Miete einer Wohnung sein und was wird eine Wohnung im Eigentum kosten?

Hierzu hatte Dr. Tobias Behrens, Geschäftsführer von Stattbau Hamburg auf unserer Informationsveranstaltung am 26.5.13 eine Modellrechnung aufgestellt, die die Kostenanteile für Grundstück, Erschließung und Außenanlagen, Hochbau und Gebäudeausstattung, sowie Planungskosten und Gebühren erläuterte.

In der Presse wurde daraus dann: „Generationenhaus soll 2015 stehen – Wohnungen kosten rund 2.500€ pro Quadratmeter.“ Über diese plakative Überschrift waren wir nicht so glücklich, denn die Presse hatte leider übersehen, dass es sich dabei lediglich um eine Modellrechnung handelte.

Die tatsächlichen  Kosten werden sich erst genauer ermitteln lassen, wenn mit dem Architekturbüro der bauliche Entwurf abgestimmt wurde und die Planungsgemeinschaft gemeinsam festlegt, welchen Standard man sich erlauben will und kann. Hier spielt z.B.  hinein, welchen „Luxus“ man sich leisten will und welchen Umfang die Gemeinschaftseinrichtungen haben sollen, die ja von allen mit finanziert werden müssen. In einer Genossenschaft ist es wie bei einem privaten Hausbau: vieles ist wünschenswert, aber es muss auch vom Bauherrn finanziert werden (können). Darüber werden wir in der Planungsgemeinschaft sicher intensiv diskutieren.

Unser Ziel ist es, die Kosten nicht höher werden zu lassen, als bei  andere Neubauprojekten in Bad Bramstedt mit vergleichbarer Ausstattung und in vergleichbar attraktiver Lage. Vorteil eines Wohnprojekts ist, darauf wies Dr. Behrens hin,  dass die Genossenschaft gleichzeitig der Bauherr ist, so entfallen die Kosten, die ein Investor als seine Gewinnmarge berechnen müsste.

 

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