Architektenauswahl getroffen

Erste Vorstellung der Ideen des Planungsrings Mumm + Partner

Erste Vorstellung der Ideen des Planungsrings Mumm + Partner

Zur Auswahl eines Architektenbüros hatten wir im Frühjahr einen Ideenwettbewerb ausgeschrieben und dafür aus den Zielen und Konzepten die untenstehenden Planungsvorgaben entwickelt. Es haben sich mehrere Architektenbüros beteiligt und uns ihre Ideen vorgestellt. Nach längerer Diskussion in der Initiativgruppe und Beratung mit Fachleuten haben wir uns nun für den Planungsring Mumm+Partner GbR mit Büros in Bergenhusen und Hamburg entschieden und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit. Durch verschiedene größere Projekte in Bad Bramstedt ist der Planungsring mit den Gegebenheiten und Akteuren in Bad Bramstedt gut vertraut.

Die ersten Entwürfe des Planungsrings für die Anordnung und die Gestaltung der Gebäude  finden sich auf unserer Seite Architektur. Sie sind die Grundlage der weiteren Planung, werden aber in der Diskussion mit den zukünftigen Bewohnern, den Bauämtern, Städte- und Grünplanern und dem städtischen Planungsausschuss sicher  noch einige Veränderungsphasen durchlaufen.

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Städtebaulicher Vertrag unterschrieben

Planungs- und Hauptausschuss tagen im Schloß

Planungs- und Hauptausschuss, die von politischer Seite unser Projekt begleiten, tagen im Schloß

Nachdem der Planungsausschuss im Januar 2013 dem erforderlichen Bauleitplanverfahren für das Grundstück „Haus an den Auen“ zugestimmt hat, musste nun zur Regelung der Details mit der Stadt ein „städtebaulicher Vertrag“  geschlossen werden. In dem Vertrag wird unser „Vorhaben“ also der Bau eines nachbarschaftlichen und generationsübergreifenden Wohnprojekts festgeschrieben und die Übernahme der Planungskosten durch den Vorhabensträger erklärt. Der Abschluss des Vertrags hatte sich zunächst wegen  divergierender Auffassungen der Stadt zu einigen Vorschlägen und dann wegen formal-juristischer Gründe einige Zeit hingezogen, ist aber nun unter „Dach und Fach“.

Auf dieser Grundlage erfolgt nun die gemeinsame Planung, für die ein „Vorhaben- und Erschließungsplan“ aufgestellt werden muss. Hieran sind von der Stadt beauftragte Städte- und Grundplaner sowie unsere Architekten beteiligt. Die bisherigen Vorgespräche lassen erwarten, dass alle Beteiligten „an einem Strang“ ziehen werden, um ein für die Initiative, aber auch für Behörden und Politik akzeptables Ergebnis zu erreichen.

Wir sind gespannt.

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1000 Besucher!

1000. Besucher 26.6.13

Wir begrüssen die 1.000 BesucherIn auf unserer Internet-Seite – das mussten wir im Bild festhalten!

Unsere Internetseite findet eine gute Resonanz. Heute konnten wir die 1000. BesucherIn seit März 2013 begrüßen. In den letzten Monaten haben wir immer wieder über die weitere Entwicklung und Konkretisierung berichtet. Das Interesse an unserem Wohnprojekt und der Art der Darstellung  freut uns sehr – so lohnt sich diese redaktionelle Arbeit.

Neben dem öffentlichen Teil bauen wir derzeit auf unseren Internet-Seiten auch einen internen Teil für diejenigen auf, die ab August in der Planungsgemeinschaft mitarbeiten wollen. Dort finden sich alle wichtigen Protokolle, Dokumente und Verträge, die es den „Neuen“ leicht machen, die bisherige Entwicklung nachzuvollziehen und damit schnell einsteigen zu können.

Nähere Informationen über den Start der Planungsgemeinschaft finden sich in einem der vorigen Beiträge. Wenn Sie gern zu den Treffen eingeladen werden wollen, schicken Sie uns gern ein Mail. Wenn Sie schon konkretere Vorstellungen und Wünsche haben, senden Sie uns einen ausgefüllten Fragebogen zu.

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Weiterer Zeitplan unseres Wohnprojekts

Gespräche am Rande unserer ersten Informationsveranstaltung am 26.5.2013

Gespräche am Rande unserer ersten Informationsveranstaltung am 26.5.2013

Bei unserer ersten Informationsveranstaltung Ende Mai wurden wir häufig gefragt, wie denn unser Zeitplan für die Realisierung des Wohnprojekts ist, wann die Gebäude stehen und man mit dem Einzug rechnen kann.

Ohne einen gültigen Bebauungsplan kann das Grundstück nicht neu bebaut werden. Dazu haben wir gemeinsam mit dem Klinikum Bad Bramstedt, dem das Grundstück derzeit noch gehört, ein Bauleitplanverfahren eingeleitet. Die Fachleute rechnen hierfür rund ein Jahr. Danach folgt die Ausführungsplanung unseres Architektenbüros, welches üblicherweise ca. 6 Monaten benötigt. Danach kann es mit dem Bauen losgehen. Wir rechnen – falls nicht noch größere unvorhergesehene Probleme auftauchen, mit einer Fertigstellung in der zweiten Jahreshälfte 2015.

Das ist einerseits eine lange Zeit, andererseits können wir die Zeit auch gut nutzen, um alle Interessierte in die Planung einzubeziehen und jedem die Möglichkeit zu geben, das Projekt begleitend mit zu gestalten und die zukünftigen Mitbewohner kennenzulernen – denn das ist das Erfolgsrezept eines generationsübergreifenden, nachbarschaftlichen und integrativen Wohnprojekts.

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Was werden die Wohnungen im Wohnprojekt kosten?

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Dr. Tobias Behrens, Stattbau Hamburg, erläutert die Grundzüge der Finanzierung eines Wohnprojektes

Wie teuer wird die Miete einer Wohnung sein und was wird eine Wohnung im Eigentum kosten?

Hierzu hatte Dr. Tobias Behrens, Geschäftsführer von Stattbau Hamburg auf unserer Informationsveranstaltung am 26.5.13 eine Modellrechnung aufgestellt, die die Kostenanteile für Grundstück, Erschließung und Außenanlagen, Hochbau und Gebäudeausstattung, sowie Planungskosten und Gebühren erläuterte.

In der Presse wurde daraus dann: „Generationenhaus soll 2015 stehen – Wohnungen kosten rund 2.500€ pro Quadratmeter.“ Über diese plakative Überschrift waren wir nicht so glücklich, denn die Presse hatte leider übersehen, dass es sich dabei lediglich um eine Modellrechnung handelte.

Die tatsächlichen  Kosten werden sich erst genauer ermitteln lassen, wenn mit dem Architekturbüro der bauliche Entwurf abgestimmt wurde und die Planungsgemeinschaft gemeinsam festlegt, welchen Standard man sich erlauben will und kann. Hier spielt z.B.  hinein, welchen „Luxus“ man sich leisten will und welchen Umfang die Gemeinschaftseinrichtungen haben sollen, die ja von allen mit finanziert werden müssen. In einer Genossenschaft ist es wie bei einem privaten Hausbau: vieles ist wünschenswert, aber es muss auch vom Bauherrn finanziert werden (können). Darüber werden wir in der Planungsgemeinschaft sicher intensiv diskutieren.

Unser Ziel ist es, die Kosten nicht höher werden zu lassen, als bei  andere Neubauprojekten in Bad Bramstedt mit vergleichbarer Ausstattung und in vergleichbar attraktiver Lage. Vorteil eines Wohnprojekts ist, darauf wies Dr. Behrens hin,  dass die Genossenschaft gleichzeitig der Bauherr ist, so entfallen die Kosten, die ein Investor als seine Gewinnmarge berechnen müsste.

 

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Positive Resonanz auf unsere erste Informationsveranstaltung

Auf die Einladung zu einer ersten Informationsveranstaltung unserer Wohnprojektinitiatve kamen rund 60 Interessierte aus Bad Bramstedt und dem Umland, aber auch aus den benachbarten  größeren Städten. Auf der Internetseite, durch Flyer in den Geschäften in Bad Bramstedt und durch Artikel in mehreren Zeitungen haben wir auf unsere Präsentation aufmerksam gemacht.

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Zu Beginn der Veranstaltung konnten sich die Besucher über die Grundzüge des Projekts an Hand der Stelltafeln und im Gespräch informieren. All diese Informationen sind auch auf unseren Internetseiten nachzulesen.

 

IMG_0641Im Anschluss wurde das geplante Vorhaben von Joachim Josenhans vorgestellt. Wichtig ist uns, dass es sich hier nicht um eine kommerzielle Idee eines Investors handelt, sondern dass potentielle Bewohner und Nachbarn das Projekt gemeinsam entwickeln und begleiten. Unsere Initiativgruppe versteht sich so, dass sie die Rahmendaten und die Voraussetzungen klärt, um weiteren Interessierten den Einstieg in das Projekt zu ermöglichen.

IMG_0648Susanne Kagelmann und Susanne Thormählen stellten die gemeinsam erarbeiteten Ziele der Initiative vor, die Grundlage und Richtschnur für alle weiteren Schritte, wie das bauliche Konzept, die Gesellschafts- und Finanzierungsform und die Integration von behinderten Menschen sind.

IMG_0653Ulrike Ellerbrock und Dirk Möhle berichteten über das bauliche Konzept. Dies ist auf der Grundlage unserer Vorstellungen und Vorgaben entstanden. Die zwei Architektenbürors entstandenen Entwürfe zeigen, wie die nachbarschaftlichen Gedanken des Projekts und die Umweltanforderungen des Grundstücks im Auental augenommen werden können.

Danach berichtete Joachim Josenhans über die geplante Gesellschaftsform und Finanzierung. Ein genossenschafliches Modell, verträgt sich gut mit der Idee des nachbarschaftlichen Wohnens und hat sich bei anderen Projekten bewährt.

Da Barbara Schlaghecke-Josenhans wegen Stimmproblemen ihren Beitrag nicht selbst vorstellen konnte, übernahm Joachim Josenhans diesen Part und stellte unter dem Motto „Mitmachen“ die weiteren Schritte vor. Für die weitere Planung wurde ein Fragebogen ausgeteilt, um die Wünsche und Vorstellungen der Interessierten zu sammeln und zu berücksichtigen. Für diejenigen, die sich für eine Wohnung im Projekt und die Mitarbeit in der Wohnprojektgruppe konkret interessieren, wird es  nach den Sommerferien am 18. August einen nächsten Termin geben, auf dem wir mit der Projektarbeit beginnen wollen.

IMG_0668Zum Schluss des Informationsteils stellte Dr. Tobias Behrens von Stattbau Hamburg, die unsere Initiative in der weiteren Arbeit als Projektentwickel begleiten wird, die Erfahrungen mit anderen Initiativen vor. In Großstädten sind nachbarschaftliche Wohnprojekte bereits  ein wichtiger Teil der Stadtentwicklung, aber auch in mittleren und kleineren Städten gibt es vielfältige geplante und realisierte Projekte. Schleswig-Holstein unterstützt diese Wohnform durch ein eigens geschaffenes Referat im Innenministerium. Er wies darauf hin, dass diese Wohnform nicht umsonst zu haben ist, sondern die Kosten, die ein privater Bauherr aufzubringen und ein Mieter zu bezahlen hätten, natürlich ebenfalls entstehen.

IMG_0690Trotz des Regens wollten einige Interessierte sich zum Abschluss  noch einen eigenen Eindruck vom Grundstück verschaffen.

Insgesamt eine gelungene Veranstaltung und viel Interesse und Anerkennung für die umfangreiche Vorarbeit unserer Inititative. Auch die Segeberger Zeitung berichtete in einem ausführlichen Artikel mit der Überschrift „Generationenhaus soll 2015 stehen“.

Interesse am Mitmachen bei der weiteren Entwicklung des Wohnprojekts? Auf diesen Fragebogen kann man sich für die Mitarbeit anmelden.

 

 

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Vorstellung des Wohnprojekts ‚Haus an den Auen‘

Karte Infoverantaltung 26.5.13

Einladungskarte zu unserer ersten Informationsveranstaltung

Nach einem Jahr intensiver Arbeit an den Zielen, baulichen Anforderungen und der Gesellschaftsform, nach Gesprächen mit Ausschüssen, Bauamt, Stadt- und Grünplanern und nach Klärung der Modalitäten des Grundstückskaufs, nach dem Vorliegen von ersten Architektenentwürfen und Finanzkalkulationen wollen wir Euch / Ihnen, wie bereits in einem früheren Beitrag angekündigt, unser Projekt präsentieren. Zu folgenden Themen werden wir und unsere Berater informieren:

  • das inhaltliche Konzept des Wohnprojekts ‚Haus an den Auen‘
  • der bauliche Entwurf
  • die geplante Finanzierungs- und Gesellschaftsform
  • Beteiligungsmöglichkeiten an der weiteren Projektentwicklung
  • die geplanten weiteren Schritte

Zu einer Informationsveranstaltung des
Wohnprojekts ‚Haus an den Auen‘ laden wir ein:

Sonntag, den 26. Mai um 15.00 Uhr Klinikum Bad Bramstedt,
Seminarraum 1 im Haus B

(Oskar-Alexander-Str. 26, Ausschilderung zum Haupteingang folgen, dann Ausschilderung Haus B, der Seminarraum neben dem Speisesaal).

Im Anschluss an die Informationsveranstaltung wollen wir gemeinsam das Gelände besichtigen (3 Minuten zu Fuß vom Klinikgelände).

Für unsere Vorbereitung wäre eine Anmeldung per eMail sehr hilfreich: WohnprojektBadBramstedt@t-online.de

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Mehrgenerationenhaus?

Bildband_innen Teil2In der Presse wird unser Wohnprojekt häufiger als „Mehrgenerationenhaus“ bezeichnet. Wir selber sprechen von einem „nachbarschaftlichen, generationsübergreifenden und integrativen Wohnprojekt“ und haben das auch in unseren Zielen formuliert:

nachbarschaftlich:  Wir wünschen uns eine lebendige Vielfalt, die sowohl Raum für Gemeinschaft, als auch genug Raum für Rückzug beinhaltet.  Durch die Bauweise und die gemeinschaftliche Gestaltung ergeben sich selbstverständliche nachbarschaftliche Kontakte. Wir möchten uns als Gruppe in verschiedenen sozialen und kulturellen Projekten engagieren und  unser Wohnprojekt für nachbarschaftliche Begegnung öffnen.

generationsübergreifend: Wir schätzen und wünschen die Unterschiedlichkeit im Alter, der Lebenssituation, der Lebenserfahrung und Lebensäußerung unserer MitbewohnerInnen.

integrativ: wir meinen, dass unsere Vorstellungen eines guten nachbarschaftlichen Zusammenlebens gut mit denen der „Inklusion“, d.h. der gleichberechtigten Teilnahme von Menschen mit Behinderung an allen Bereichen des Lebens, zusammen passen.

Der Begriff des „Mehrgenerationenhauses“ wird dagegen für von der Bundesregierung geförderte Projekte  genutzt, bei denen ein „Offener Treff“ geschaffen wird, in dem sich Menschen begegnen, miteinander ins Gespräch kommen und Kontakte knüpfen sollen. Es geht also nicht um das gemeinsame Wohnen.

Dennoch: auch wir wollen die Gemeinsamkeit der Generationen, eine Offenheit unseres Projekt nach innen, eine Offenheit nach aussen in die Kommune und einen Treffpunkt für Menschen mit verschiedenen Ideen, Anliegen und Themen – allerdings in anderer Form.

 

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Das Projekt nimmt Form an

Morgennebel im Auental

Morgennebel im Auental

Arbeit am baulichen Konzept

Im Zuge der Gespräche mit der Stadt und der eingesetzen Städte- und Grünplaner haben sich die Rahmenbedingungen soweit konkretisiert, dass wir nun im Gespräch mit Architekten sind und diese Vorschläge für das bauliche Konzept unseres Wohnprojekts entwickeln. Die Vorschläge sollen einen „städtebaulichen Entwurf“, ein Architektur- und Umweltkonzept sowie Kennzahlen und Kostenrichtwerte umfassen, die unserer Initiative Anfang Mai 2013 vorgestellt werden sollen und und die wir mit den Bauleitplanverfahren beteiligten Fachleuten erörtern wollen.

Wir sind sehr gespannt auf die Ergebnisse, bei denen es gilt, die Anforderungen des nachbarschaftlichen Zusammenlebens, einer zu dem Grundstück passenden Bauform, des Naturschutzes und der Finanzierbarkeit zusammenzubringen – keine leichte Arbeit.

Auf Grundlage der Entwürfe wollen wir dann eines der Architektenbüros mit der Betreuung unseres Projekts beauftragen.

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Ich möchte gern mitmachen, was muss ich tun?

Auch reizvoll im Winter. Blick von der Drei-Auen-Brücke auf unser Grundstück

Reizvoll auch im Winter. Blick von der Drei-Auen-Brücke auf unser Grundstück im Hintergrund.

In Bad Bramstedt und im weiteren Umfeld hat es sich schnell herumgesprochen, dass der kommunale Planungsausschuss grünes Licht für die nächsten Schritte unseres Wohnprojekt gegeben hat. Seither erreichen uns eine Menge Anfragen von interessierten Menschen, die nähere Informationen möchten, sich für die Details interessieren oder gleich mit einziehen wollen:

  • Wann stehen die Gebäude? Wie werden sie aussehen? Baut ihr ökologisch mit Niedrigenergiestandard, Blockheizkraftwerk und Photovoltaikanlage?
  • Kann jeder mitmachen, auch wenn er seine Wohnung nicht als Eigentum erwerben kann/will? Wie hoch wird denn die Miete sein? Stehen die Grundrisse schon fest, oder könnte ich die Wohnungsgröße mit bestimmen?
  • Wird es Gemeinschaftseinrichtungen wie ein Cafe, Hobbyräume, einen Sauna- und Fitnessraum, eine Werkstatt oder auch Car-Sharing geben?
  • Werden auch einige Familien mit Kindern dabei sein, oder wie ist die Zusammensetzung der Wohngruppe gedacht?
  • Ist vorgesehen, dass man sich an der Planung beteiligen kann, und wann ist das so weit?

Zu allen diesen Fragen werden wir im Mai eine erste öffentliche Veranstaltung zur Vorstellung des Projekts machen, bei der wir mit Euch das Grundstück gemeinsam ansehen und unsere derzeitigen Überlegungen zum baulichen Entwurf, zu Finanzierung, zur Gesellschaftsform und den voraussichtlichen Kosten vorstellen wollen. Ab diesem Zeitpunkt kann jeder sein Interesse, an unserm Projekt „offiziell“ anmelden.

Dann werden wir im Herbst eine Planungsgesellschaft gründen, in die Menschen eintreten können, die ein ernsthaftes Interesse am Wohnprojekt haben. Diese Planungsgesellschaft finanziert und begleitet den Planungsprozess. Wenn das behördliche Bauleitplanverfahren abgeschlossen ist und die Architektenpläne und -kalkulationen fertig sind, werden wir mit dem Bau beginnen und dafür eine Baugesellschaft gründen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt steht die Entscheidung an, ob Du nun wirklich im neuen „Haus an den Auen“ wohnen und mit vielen anderen netten Menschen eine gute Nachbarschaft aufbauen willst.

Zur Erleichterung unserer weiteren Planung und zur Einladung zu unseren Veranstaltungen besteht schon jetzt die Möglichkeit, ein zukünftiges Interesse anzumelden. Hilfreich wäre für uns zu erfahren, wie alt Du bist, ob Du eine Wohnung als Familie, Gruppe, Paar oder allein suchst, welche Wohnungsgröße Du Dir vorstellst, welche persönlichen Interessen, Fähigkeiten und Hobbys Du in die Nachbarschaft einbringen kannst und willst.

Rückmeldungen gerne an unsere eMail-Adresse: WohnprojektBadBramstedt@t-online.de

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Planungsausschuss gibt grünes Licht

Unterstützung für unser Wohnprojekt im Rathaus Bad Bramstedt

Unterstützung für unser Wohnprojekt im Rathaus Bad Bramstedt und von der Politik

Auf der Sitzung des städtischen Planungsauschusses am 21.1.13 traf der Ausschuss einstimmig einen sogenannten „Aufstellungsbeschluss“, der die Voraussetzung ist, die weitere städtebauliche Planung vorzunehmen. Es geht also voran!

Alle Parteien hatten sich im Ausschuss ganz ausdrücklich für unser Idee eines nachbarschaftlichen und generationsübergreifenden Wohnens in Bad Bramstedt ausgesprochen und begrüßten den geplanten Standort am Eingang zum Kurgebiet.

Dennoch war dem Beschluss eine längere Diskussion um den Natur- und Auenschutz an dieser Stelle vorangegangen. Da zahlte es sich aus, dass wir bereits auf Vorschlag der Stadt ein umfangreiches narturschutzrechtliches Gutachten hatten anfertigen lassen, welches in Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde genau auflistet, was in der weiteren Planung zu beachten sein wird. Dies überzeugte dann letzlich auch den Ausschuss.

Nun wird die Stadt einen Stadtplaner und einen Grünplaner beauftragen, gemeinsam mit unserer Initiative ein bauliches Konzept zu entwickeln, was unseren Erfordernissen und dem Naturschutz Rechnung trägt und eine Zustimmung bei Politik und Verwaltung findet.

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Bauliche Eckpunkte für unser Wohnprojekt

Welche baulichen Konzepte setzten Andere um? Besuch beim Wohnprojekte  Torfwiesenau.

Welche baulichen Konzepte setzen andere Projekte um? Besuch beim Wohnprojekt Torfwiesenau in Kiel.

Heiß und lange diskutiert wurden die Ziele unseres Wohnprojekts, bis wir zu einem Konsens in der Gruppe gekommen sind. Aber die Auseinandersetzung hat sich gelohnt, da wir für die weiteren Schritte eine Richtschnur haben und neue Interessenten eine Vorstellung, was der Kern unseres Wohnprojekts sein soll, bekommen.

Aber wie sollen sich diese Ziele im baulichen Konzept niederschlagen? Was ist uns besonders wichtig? Was ist finanzierbar? Mit diesen Fragen werden wir nun konfrontiert, wenn wir im Gespräch mit den Architekten zu ersten Entwürfen kommen sollen, die mit den Planern und der Stadt besprochen werden können.

Und da gibt es viele Aspekte zu überlegen: Nachbarschaft, Ökologie, Variabilität der Wohnungsgrößen und -zuschnitte, verschiedene Nutzungskonzepte, Bezahlbarkeit, Energieversorgung, die Berücksichtigung der naturschutzrechtlichen Auflagen und und und ….

Dieses Thema haben wir Mitte Januar in unser Gruppe diskutiert und die wesentlichen Punkte in dem Arbeitspapier „Bauliche Eckpunkte für das Wohnprojekt „Haus an den Auen“ zusammengestellt.

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Antrag auf die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans gestellt

Kurz vor Weihnachten haben wir es noch geschafft, bei der Stadt den für die weitere Planung erforderlichen „Antrag auf die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans“ zu stellen. Damit beginnt ein aufwändiges Bauleitplanverfahren, dessen Ziel eine endgültige Baugenehmigung für das Grundstück „Haus an den Auen“ ist. Der Zeitraum wird von den Fachleuten mit ca. einem Jahr angegeben.

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Das Grundstück grenzt im Norden, nur durch eine Hecke getrennt, direkt an die Schmalfelder Au.

Gemeinsam mit Fachleuten für Städtebauplanung, Landschaftsplanung und Architekten werden wir nun ein bauliches Konzept für unser generationsübergreifendes, nachbarschaftliches und integratives Wohnprojekt entwickeln, welches mit dem hiesigen Bauamt, dem Planungsaussschuss und danach mit dem Kreisbauamt abgestimmt werden muss und das die vom Kreis formulierten naturschutzrechtlichen Auflagen zu berücksichtigen hat. Diese Überlegungen werden in einer Änderung des Flächennutzungsplans und in dem schon erwähnten vorhabenbezogenen Bebauungsplan festgeschrieben und sind dann die Grundlage für den Bauantrag unseres Wohnprojekts. Das hört sich kompliziert an – und ist es auch tatsächlich. Aber da das Grundstück für unsere Zwecke sehr gut geeignet ist, lohnt sich der Aufwand.

Parallel zur Entwicklung des baulichen Konzepts werden sich auch die Kosten konkretisieren, die wir für das gesamte Projekt – und was für den Interessierten natürlich viel wichtiger ist – den gebauten Quadratmeter Wohnfläche ansetzen müssen. Denn daraus läßt sich ableiten, wie teuer später die Wunschwohnung sein wird, sowohl beim Kauf, wie auch für Miete und Genossenschaftsanteil.

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Es geht voran: erster Vertrag geschlossen

Blick auf das Grundstück aus Richtung Süden. Im Vordergrund ein Biotop, welches bei Auenhochstand überschwemmt ist.

Blick auf das Grundstück aus Richtung Süden. Im Vordergrund ein Biotop, welches bei Auenhochstand überschwemmt ist.

Mit dem Klinikum Bad Bramstedt, dem das Gelände „Haus an den Auen“ gehört, haben wir nun einen Vorvertrag geschlossen. Darin haben wir vereinbart, dass wir gemeinsam die Bauleitplanung vorantreiben wollen. Hierzu werden wir einen Antrag auf die Errichtung eines  „Vorhabenbezogenen Bebauungsplan“ stellen werden.

In einem solchen Verfahren konkretisieren wir gemeinsam mit der Stadt und den städtischen Gremien, wie die Gebäude unseres Wohnprojekts aussehen sollen, wie groß und hoch sie werden und wieviel Wohnungen wir mit unserm Projekt schaffen können.

Mit dieser Voraussetzung können wir nun auch beginnen, weitere  nette Menschen für unser Projekt eines generationsübergreifenden und nachbarschaftlichen Wohnen in Bad Bramstedt zu finden und diese in die weitere Planung einzubeziehen.

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Gründung einer GbR

Bildband_innen Teil 1Bei den nun anstehenden Schritten müssen wir als Initative auch offiziell auftreten können. Dazu haben wir eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts – „GbR“ gegründet. Diese hat den Charakter einer Vorlauf-GbR, d.h. wir haben festlegt, wer unsere Gruppe nach aussen vertreten soll.

Geregelt haben wir auch, wie wir unsere Finanzen verwalten, da für die bisherigen Schritte schon Kosten aufgetreten sind, die wir in der derzeit noch kleinen Gruppe tragen. So bald wir die Gruppe öffnen und die weiteren Interessierten aufnehmen, werden wir die Vorlauf-GbR auflösen und eine Planungs-GbR gründen, in die jedes Mitglied eine Einlage für die Kosten der Planungsphase einbringt (Architekten- und Beratungskosten, Gutachten, Genehmigungen etc.). Die bisher von der kleinen Gruppe übernommenen Vorlaufkosten werden bei der Gründung der neue Gesellschaft berücksichtigt.

Im Zuge des Bauprozesses werden dann eine Genossenschaft (eG) und bei Bedarf auch eine Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) gegründet.

Warum so kompliziert? Diese Schritte haben sich bei vorangegangenen Wohnprojektinitiativen bewährt und man sollte immer im Auge haben, dass hier viel Geld bewegt werden muss – das Geld unserer Projektmitglieder.

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